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| Der Nationalpark Foreste Casentinesi |
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Ein Naturparadies zu Pferd zwischen zwei Regionen, in das
der Wolf zur Hirsch- und Rehjagd zurückgekehrt ist.
Eine grüne Oase, in deren Herzen seit Jahrhunderten
die Mönche die Ruhe kultivieren.
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Es handelt sich um den grünsten Park ganz
Italiens, sein Gebiet ist zu 80 % von Wäldern bedeckt
und sein gesamtes Gebiet ist reich an Wasserläufen. Bidente,
Rabbi und Montone sind die Namen der Flüsse, die die romagnolischen
Täler durchlaufen. Von der toskanischen Seite fliessen
die Nebenflüsse des Arno sowie die Wildbäche Staggia,
Fiumicello und Archiano. Bei Ridracoli, wo eines der im Park
anwesenden naturwissenschaftlichen Museen seinen Sitz hat,
hat ein Staudamm zur Energiegewinnung für die Gemeinden
der Ebene, einen künstlichen See geschaffen, der von vielen
verschiedenen Vögeln besucht wird. Eindrucksvoller sind
die Bilder der Wasserfälle des Grabens des Acquacheta,
beschrieben von Dante im "XVI CANTO DELL’INFERNO"
oder jene des Scalandrini und andere, die sich im Winter zu
außerwöhnlichen
Eis-Arabesken verwandeln. |
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Vielfältig und reich ist die Pflanzenwelt, die ca.
1.200 Arten zählt. In den wärmeren und trockneren
Gebieten leben mediterrane Arten, die sich zu den in Europa
am verbreitesten Arten gesellen. Aber diese Wälder halten
für die Botaniker ständige Überraschungen
bereit, wie die neuen Entdeckungen von seltenen Farnen und
einer neuen Orchideenart bezeugen.
Im Park leben neben unzähligen anderen Tierarten auch
vier Arten von Huftieren: Rehe, Hirsche, Damhirsche und Wildschweine.
Mit ca. 5.000 Exemplaren sind die Rehe über das gesamte
Gebiet des Parks verteilt. Die Anzahl der Tiere wird zum
einem durch den Wolf, aber auch durch die steifen Winter
und den Wettbewerb des Hirsches begrenzt. Der Damhirsch wurde
von 1835 an vom Großherzog Leopold II für die
Treibjagd eingeführt. Seitdem vermehrt er sich stetig,
vor allem im unteren Bereich der romagnolischen Hänge
des Parks und die von ihm in den Feldern verursachten Schäden
haben ihm die Feindseligkeit der Bauern eingetragen. Ferner
wurde in den 50- und 60er Jahren der Mufflon vom Forstamt
eingeführt: Zur Zeit scheint es allerdings, dass er
verschwunden ist, verursacht sicher auch durch die Rückkehr
des Wolfes, für den er eine begehrenswerte Beute abgibt,
kraft seiner geringen Anpassung an ähnliche Umgebungen.
Auch das Wildschwein war bis vor ca. 20 Jahren aus dieser
Gegend verschwunden und wurde erst in den frühen 70er
Jahren zu Jagdzwecken wieder eingeführt und ist heute
die wichtigste Beute des Wolfes.
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